Bitte beachten Sie die neuen Eintrittspreise ab 2026.
Vielfalt zeigen,
Bildung erleben
JL 280921023 Web
Ort

Technische Sammlungen Dresden

Junghansstraße 1 – 3

01277 Dresden

Tickets

Ticketreservierung online oder telefonisch beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter 0351-488 727 2 (MO-FR).

Seit 2002 zeigt das Museumskino Ernemann VII B besondere Filmreihen jenseits des Mainstreams. Im Fokus stehen dabei filmhistorische Entwicklungen oder gesellschaftliche Themen, die auf der Leinwand auf eine ganz eigene Art und Weise verhandelt werden. Statt Werbung gibt es für das Publikum vor jeder Vorstellung eine Filmeinführung.

Eine Besonderheit sind die Stummfilmabende mit Live-Musik. Thematische Reihen, Gespräche mit Filmschaffenden und ein tägliches Programm im Rahmen der Ausstellung »Welt im Kasten. Foto – Kino – Video« machen das Museumskino in Dresden-Striesen zu einem Treffpunkt für Cineasten. Regelmäßig werden originale Ernemann VII B-Kinoprojektoren aus eigenem Sammlungsbestand zum Laufen gebracht und entführen in vergangene 35-mm-Filmwelten. 

2018 hat das Museumskino einen der drei Programmpreise der DEFA-Stiftung erhalten.

KI generiert: In einem Klassenzimmer sitzen mehrere Personen an Holzbänken, während ein Mann in Uniform mit ausgestrecktem Arm und ernster Miene vor ihnen steht. An der Wand hängen Poster mit Verkehrshinweisen.

Über sie lachten die Deutschen. Komische Männer im Film

26. SEP – 05. DEZ 2025

Der Plot: Männer geraten in lächerliche Situationen. Und das Publikum liebt sie dafür. Die Stars der deutschen Filmkomödie bewegen sich zwischen Witz- und Identifikationsfigur. Ihre Popularität erzählt uns viel über den jeweiligen Zeitgeist. Heinz Rühmann und Heinz Erhardt kämpfen im Vorkriegs- und BRD-Unterhaltungskino als »kleine Männer« um ihren gesellschaftlichen Status. Erwin Geschonneck und Rolf Herricht machen im DDR-Lustspiel mit Schläue und Mutterwitz ihr Glück. Anarchie auf deutsche Art. Karl Valentin und Otto Waalkes kollidieren hingegen mit den Konventionen der Gesellschaft, was deren Grenzen und Absurditäten deutlich macht. Loriot porträtiert bürgerliche Verklemmungen. Und Wolfgang Stumph macht sich im wiedervereinigten Deutschland auf Italienreise.

Es darf also gelacht werden über deutsche Männlichkeit. Nicht zu vergessen die kongenialen Partnerinnen: Liesl Karlstadt, Marita Böhme, Evelyn Hamann, Trude Herr…

Die Filmreihe ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem Museumskino Dresden e. V. in den Technischen Sammlungen und dem Clubkino im Lingnerschloss.

Aktuelle Termine
TESA 3669Foto: © Grit Doerre

Täglich im Museumskino

10.00 | 14.00 Uhr  
Dresden dreidimensional

11.00 | 15.00 Uhr 
DEFA-Trickfilmklassiker

12.30 
Die Goldberg-Bedingung. Mehr sehen als man sehen kann 

16.00 Uhr
Emanuel Goldberg und Dresden 

KI generiert: Das Bild zeigt eine Marionettenpuppe in einer nachdenklichen Pose, die vor einem brennenden Kerzenlicht sitzt. Die Szene hat eine dunkle, mysteriöse Atmosphäre.

ANIMANIAFilme des Deutschen Instituts für Animationsfilm

ANIMANIA heißt die Veranstaltungsreihe, die das DIAF als Kooperation mit den Technischen Sammlungen seit 2017 präsentiert. Begleitend zur Dauer- oder zur aktuellen Sonderausstellung zeigt das Institut an den ANIMANIA-Abenden eigens kuratierte Filmprogramme für ein erwachsenes Publikum. Neben poetischen, humorvollen, traurigen, jedoch stets charmanten und anspruchsvollen Werken kommen gelegentlich auch filmische Experimente auf die Leinwand. Gelegentlich sind Filmschaffende zu Gast, die Einblicke in den künstlerischen und technischen Schaffensprozess geben, ihre Filme kontextualisieren und Fragen der Zuschauer beantworten.

Aktuelle Termine
Stummfilmtage 2024 MuseumskinoFoto: ©Anja Schneider

Dresdner Stummfilmtage 

8. – 14. MÄR 2026

Unter dem Motto »Drama pur – Stumme Bilder, starke Gefühle« laden die Dresdner Stummfilmtage zu einem hochkarätigen Programm ein, das Herz und Sinne gleichermaßen berührt. An mehreren Spielorten in der Stadt werden Meisterwerke des frühen Kinos gezeigt – live begleitet von herausragenden Musikerinnen und Musikern. Vom Melodram bis zum Monumentalfilm, vom leisen Kammerspiel bis zum historischen Epos – das Festival demonstriert die enorme emotionale Bandbreite des Stummfilms. Dramatische Zuspitzungen, bewegende Schicksale und überwältigende Bildkompositionen verbinden sich mit eindrucksvoller Live-Musik zu einem Gesamterlebnis, das unter die Haut geht.

Kalender

Fr / 23. Jan
15:30
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine animierte Figur eines kleinen Teufels mit rotem Kopf und Hörnern, die einen Trident hält und einen Behälter mit einer Art Süßigkeit oder Schnee trägt. Der Hintergrund ist dunkel und hebt die farbenfrohe Figur hervor.
»Oijoijoi«Dem Vater des Pfannkuchenteufelchens zum 100.

Kurzfilmprogramm

R: Lothar Barke, DDR 1954 bis 1984, ca. 60 Min.

Lothar Barke, der Schöpfer des Kult-Trickfilms »Alarm im Kasperletheater«, hätte am 20. Januar seinen 100. Geburtstag feiern können. Mit seinen Filmen wollte er vor allem Kindern Freude bereiten. Das DIAF erinnert an den »ostdeutschen Disney« mit der Vorliebe für schwungvollen, figürlichen Zeichentrick.

  • Eintritt für Kinder frei,
    Erwachsene zahlen 7 €
  • Reservierung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Fr / 23. Jan
19:30
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine animierte Figur eines kleinen Teufels mit rotem Kopf und Hörnern, die einen Trident hält und einen Behälter mit einer Art Süßigkeit oder Schnee trägt. Der Hintergrund ist dunkel und hebt die farbenfrohe Figur hervor.
»Oijoijoi«Dem Vater des Pfannkuchenteufelchens zum 100.

Kurzfilmprogramm

R: Lothar Barke, DDR 1954 bis 1984, ca. 90 Min.

Lothar Barke, der Schöpfer des Kult-Trickfilms Alarm im Kasperletheater, hätte am 20. Januar seinen 100. Geburtstag feiern können. Mit seinen Filmen wollte er vor allem Kindern Freude bereiten. Das DIAF erinnert an den »ostdeutschen Disney«.

Barke war einer der wenigen, die bereits bei der Gründung des DEFA-Trickfilmstudios in Dresden 1955 auf Erfahrungen in diesem Metier verweisen konnte. Er war deshalb und vor allem aber wegen seines bemerkenswerten Zeichentalents und seinem Gefühl für Bewegung bis zum Studioende einer der führenden Regisseure. Seine Filme zeigen eine Vorliebe für die schwungvolle, figürliche Zeichenanimation, wie sie die sowjetischen Kollegen und Disney seinerzeit praktizierten. Aus Kinderbücher- und Märchenvorlagen entwickelte er glänzend erzählte, spannende und sehr phantasievolle Animationsfilme für Kinder.

  • Eintritt 7 €
  • Reservierung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Fr / 27. Feb
19:30
Mit Anmeldung
TSD Habarta 124 Szenenbild Aus Der Neunhüter 1996 Museen Der Stadt Landshut Foto Harry Zdera
Phantastische WeltenJan Walter Habarta

Kurzfilmprogramm

Regie: Jan Walter Habarta, BRD 1972 bis D 1997, ca. 90 min

Begleitend zur aktuellen Sonderausstellung zeigt das DIAF eine Auswahl von Produktionen des Landshuter Trickfilmers Jan Walter Habarta (1927–1998). Für erwachsene Zuschauer schuf der gebürtige Schlesier surreale Kurzfilme, für Kinder zahlreiche Episoden der ZDF-Serie Rappelkiste.

  • Moderation: Max Tewes, Ausstellungskurator, Landshut
  • Eintritt 7 €
  • Reservierung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
KI generiert: Das Bild zeigt einen Schriftzug mit den Worten "MUSEUMS Ernemann VII B KINO". Der Hauptinhalt des Bildes weist auf ein Museumskino hin, vermutlich in Verbindung mit dem Ernemann VII B Projektor.