Animation scheint in der heutigen Zeit allgegenwärtig zu sein. Dies umso mehr, da moderne Computer passgenaue Bilder für jeden Zweck und jede Gelegenheit liefern – in der Werbung, in der Unterhaltung, für Kinder. Die DIAF-Dauerausstellung führt zurück in eine Zeit, als es noch Hände waren, die Puppen bewegten, Silhouetten verschoben und unzählige Zeichenfolien auf den Tricktisch legten. Sie demonstriert anhand ausgewählter Exponate, wie Animationsfilme in den klassischen Techniken Puppentrick, Legetrick, Silhouettentrick oder Zeichentrick entstanden.


Die meisten Objekte stammen aus dem DEFA-Studio für Trickfilme Dresden, dessen künstlerisches Erbe das DIAF bewahrt und vermittelt. Dabei treffen die Ausstellungsgäste »alte Bekannte« wieder wie »Die Weihnachtsgans Auguste«, »Hirsch Heinrich« oder das Teufelchen, das einst für »Alarm im Kasperletheater« sorgte. Zu den vorgestellten Archivschätzen des DIAF gehören aber auch Objekte anderer deutscher Studios – etwa originale Figuren aus den Sandmännchen-Sendungen von Ost und West. Ergänzt wird die kleine Schau durch die Präsentation von Geräten, die für gutes Bild und guten Ton im Animationsfilm sorgten.

In regelmäßigen Sonderausstellungen präsentiert das DIAF am gleichen Ort Positionen des historischen wie auch des zeitgenössischen nationalen und internationalen Animationsfilms.
Termine zur Ausstellung

»Oijoijoi« – Dem Vater des Pfannkuchenteufelchens zum 100.
Kurzfilmprogramm
R: Lothar Barke, DDR 1954 bis 1984, ca. 60 Min.
Lothar Barke, der Schöpfer des Kult-Trickfilms »Alarm im Kasperletheater«, hätte am 20. Januar seinen 100. Geburtstag feiern können. Mit seinen Filmen wollte er vor allem Kindern Freude bereiten. Das DIAF erinnert an den »ostdeutschen Disney« mit der Vorliebe für schwungvollen, figürlichen Zeichentrick.
- Eintritt für Kinder frei,
Erwachsene zahlen 7 € - Reservierung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

»Oijoijoi« – Dem Vater des Pfannkuchenteufelchens zum 100.
Kurzfilmprogramm
R: Lothar Barke, DDR 1954 bis 1984, ca. 90 Min.
Lothar Barke, der Schöpfer des Kult-Trickfilms Alarm im Kasperletheater, hätte am 20. Januar seinen 100. Geburtstag feiern können. Mit seinen Filmen wollte er vor allem Kindern Freude bereiten. Das DIAF erinnert an den »ostdeutschen Disney«.
Barke war einer der wenigen, die bereits bei der Gründung des DEFA-Trickfilmstudios in Dresden 1955 auf Erfahrungen in diesem Metier verweisen konnte. Er war deshalb und vor allem aber wegen seines bemerkenswerten Zeichentalents und seinem Gefühl für Bewegung bis zum Studioende einer der führenden Regisseure. Seine Filme zeigen eine Vorliebe für die schwungvolle, figürliche Zeichenanimation, wie sie die sowjetischen Kollegen und Disney seinerzeit praktizierten. Aus Kinderbücher- und Märchenvorlagen entwickelte er glänzend erzählte, spannende und sehr phantasievolle Animationsfilme für Kinder.
- Eintritt 7 €
- Reservierung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)

