Das Museum ist an den Osterfeiertagen geöffnet, wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Vielfalt zeigen,
Bildung erleben

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Datum

Do / 9. Apr
19:30
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt zwei Männer in einem ernsten Moment, einer trägt einen Mantel mit einem Judenstern. Die Szene stammt aus dem Film "David", der von Peter Lilienthal inszeniert wurde.

Regie: Peter Lilienthal, BRD, 1979, 127´, Darsteller: Mario Fischel, Valter Taub, Eva Mattes u.a.

Berlin 1943: Der jüdische Junge David Singer überlebt die Verfolgung, versteckt von nichtjüdischen Deutschen. Lilienthals Film, der den Goldenen Bären gewann, erzählt einfühlsam und konsequent aus der Perspektive des Kindes. Er zeigt nicht die großen Schrecken, sondern den Alltag des Terrors, die ständige Angst, das Misstrauen und das zermürbende Warten auf Rettung. Ein stilles und intensives Porträt des Überlebens.

  • Eintritt 7 €
  • Filmeinführung: Markus Jüngling
  • Einlass 30 min vor Filmbeginn
  • Reservierung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Mi / 22. Apr
19:30
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine stilisierte Illustration einer Person mit blauer Mütze und Schal vor einer städtischen Kulisse mit Gebäuden und Wolken. Der Stil wirkt künstlerisch und kombiniert Elemente von Collage und Zeichnung.
TACHELESKurzfilmprogramm zum Jahr der jüdischen Kultur in Sachsen

Clubkino im Lingnerschloss

Der Filmverband Sachsen hat anlässlich des Themenjahres ein eigenes Kurzfilmprogramm zusammengestellt, das unterschiedliche filmische Perspektiven auf jüdisches Leben, jüdische Geschichte und jüdische Gegenwart auslotet. 

Mi / 29. Apr
19:30
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine hölzerne Hütte, die auf einem See oder Fluss steht, mit zwei Personen: Eine sitzt am Rand und planscht mit den Füßen im Wasser, während die andere in der Tür steht. Im Hintergrund ist üppige Vegetation sichtbar, was eine ruhige, naturverbundene Szene schafft.

Regie: Horst Seemann, DDR, 1980, 118´, Darsteller: Christian Grashof, Erwin Geschonneck, Kurt Böwe u.a.

Ostpreußen, 1874: Der jüdische Mühlenbesitzer Levin wehrt sich gegen seinen betrügerischen deutschen Konkurrenten, der mit allen Mitteln versucht, ihn zu vertreiben. Basierend auf der Novelle von Johannes Bobrowski entwirft Horst Seemanns DEFA-Film ein vielschichtiges Sittengemälde. Er erzählt nicht nur eine packende Geschichte von Habgier und Justiz, sondern seziert den alltäglichen Antisemitismus der Dorfgemeinschaft und stellt die Frage nach moralischem Mut und Gerechtigkeit.

  • Clubkino im Lingnerschloss
    Bautzner Str. 132
    01099 Dresden
  • Einlass ab 18:30 Uhr, mit Musik von Annett Otto und Gennadi Nepomnischi vor dem Film
  • Filmeinführung: Dr. Karsten Fritz
  • Eintritt 7 €
  • Reservierung an clubkino@lingnerschloss.eu

 

Do / 7. Mai
19:30
Mit Anmeldung
KI generiert: Das Bild zeigt eine ältere Frau, die an einem Tisch sitzt und in einem Buch blättert. Im Hintergrund ist ein Bücherregal zu sehen.
Herr Zwilling und Frau Zuckermann

Museumskino Ernemann VII B

Dokumentarfilm, Regie: Volker Koepp, DE, 1999, 132´, Darsteller: Rosa Roth-Zuckermann, Mathias Zwilling u.a.

Täglich besucht Herr Zwilling die 90-jährige Frau Zuckermann. Man spricht über das gemeinsam Erlebte, über Politik und Literatur. Beide kommen aus Czernowitz, einst Zentrum jüdischer Kultur im Westen der Ukraine – bis 1941. Damit verknüpft werden Episoden jüdischer Erfahrungen im Czernowitz der späten 1990er-Jahre, nach dem Ende der Sowjetunion.

  • Eintritt 7 €
  • Filmeinführung: Dr. Karsten Fritz
  • Einlass 30 min vor Filmbeginn
  • Reservierung online oder beim Besucherservice der Museen der Stadt Dresden unter +49 351 488 7272 (Mo – Fr)
Mi / 13. Mai
19:30
Mit Anmeldung
KI generiert: Ein Mann in einem Anzug steht in einem elegant eingerichteten Raum und hält eine Zigarette in der Hand. Im Hintergrund sind Bücherregale und ein dekoratives Element sichtbar.
Alles auf Zucker!

Clubkino im Lingnerschloss

2004, Dani Levy, DE, 2004, 95´, Darsteller: Henry Hübchen, Hannelore Elsner, Rolf Hoppe u.a.

Der säkulare Sportreporter Jaeckie Zucker, alias „Zucki“, braucht dringend das Erbe seiner verstorbenen Mutter. Doch das Testament sieht vor, dass er sich erst mit seinem orthodoxen Bruder versöhnen muss. Leys turbulente Komödie konfrontiert zwei völlig unterschiedliche jüdische Lebenswelten im modernen Deutschland und feiert dabei voller Witz und Herzlichkeit die Versöhnung von Tradition und Gegenwart, ohne die Wunden der Vergangenheit zu ignorieren.

Im Anschluss: Filmgespräch
Andreas Körner spricht mit Regisseur Dani Levy über dessen Film »Alles auf Zucker!«. Levy begann seine Karriere beim Kinder- und Jugendtheater »Rote Grütze«. Nach seinem erfolgreichenKinodebüt »Du mich auch« drehte er Kinofilme in Deutschland undin den USA. Für seine Komödien »Alles auf Zucker!«, »Mein Führer« und »Das Leben ist zu lang« gewann er zahlreiche Preise, darunter den Ernst Lubitsch Preis und mehrere Deutsche Filmpreise. Mit Stefan Arndt, Tom Tykwer und Wolfgang Becker gründete er 1994 die Produktionsfirma X Filme Creative Pool. Levy lebt mit seiner Familie in Berlin und sieht seine jüdischen Wurzeln als wichtigenTeil seines Lebens und Schaffens.