Vielfalt zeigen,
Bildung erleben
KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen in einer interaktiven Ausstellung, in der sie Geräte nutzen und Informationen auf einem Bildschirm betrachten. Im Hintergrund sind wissenschaftliche Formeln und Begriffe auf einer Glaswand zu sehen.

Die Zukunft des RiechensVon der Nase zu riechenden Maschinen

Schaufenster der Forschung

28. Mai 1. Nov

Öffnungszeiten
Di – Fr: 9:00 – 17:00
Sa / So / Feiertage: 10:00 – 18:00

Zusätzliche Öffnungstage: 22. / 29. Juni 9:00 - 17:00

Ab dem 2. November 2026 schließt das Museum für eine energetische Sanierung. Während der Bauzeit ziehen die Science Center-Angebote in einen Interimsstandort in der Innenstadt. Die Eröffnung ist für das 1. Quartal 2027 geplant.
Eintritt
8 € pro Person | 6 € ermäßigt
Freitag ab 12:00 freier Eintritt

Freier Eintritt mit Dresden-Pass und für Kinder unter 7 Jahren sowie weitere Ermäßigungen

Was wäre, wenn Roboter riechen könnten? 

Der Geruchssinn: Die unterschätzte Superkraft

Der Geruchssinn ist ein mächtiger, unsichtbarer Navigator, den wir im Alltag oft nicht wahrnehmen. Verglichen mit dem Geruchssinn vieler Tiere ist der des Menschen jedoch unterentwickelt – in der Tierwelt finden wir wahre Riechchampions: Sie erschnüffeln Nahrungsquellen über viele Kilometer hinweg, können Emotionen bis ins kleinste Detail analysieren und erkennen schwere Krankheiten am Körpergeruch, noch bevor Symptome auftreten. Es wäre ein zivilisatorischer Meilenstein, eine riechende Technologie zu beherrschen, welche diese Höchstleistungen der Natur für uns Menschen nutzbar macht.

KI generiert: Das Bild zeigt eine Ausstellung oder Präsentation über die "Elektronische Nase", die zur Detektion der Parkinsonkrankheit verwendet wird, mit einem Poster einer Frau in einem Labor. Eine Person, die Kopfhörer trägt, betrachtet die Ausstellung.Foto: © Crispin-Iven Mokry

Olfaktorische Perzeptronik

Wenn Maschinen riechen lernen

Doch wie übersetzt man ein hochkomplexes Naturphänomen wie den Geruchssinn in Hard- und Software? Die Antwort liegt in einem noch jungen Forschungsfeld – der Perzeptronik. Perzeptronik befähigt Maschinen zur Sinneswahrnehmung, zu Erinnerungen, Wissen und Denken. Sie ist eine Wissenschaftsdisziplin, die durch Fortschritte in der Sensortechnologie und vor allem die Entwicklung von künstlicher Intelligenz möglich geworden ist.

Der Wissenschafts- und Technologiestandort Dresden, ist einer der weltweit führenden Mikroelektronik-Standorte. Er bietet perfekte Bedingungen zur Erforschung und Erprobung von Zukunftstechnologien. Im von der VolkswagenStiftung, geförderten einzigartigen Verbundvorhaben »Olfactorial Perceptronics« erforschen drei mitteldeutsche Spitzenforschungseinrichtungen die Zukunft der elektronischen Nase. An diesem Projekt, was von Prof. Gianaurelio Cuniberti, Professur für Materialwissenschaft und Nanotechnologie, geleitet wird, sind neben der Technischen Universität Dresden auch das Universitätsklinikum Dresden, sowie die Friedrich-Schiller-Universität Jena beteiligt.

Die Projektpartner gehören zur absoluten Weltspitze auf ihren jeweiligen Fachgebieten. Gemeinsam arbeiten sie an einem ambitionierten Ziel: der Entwicklung riechender Maschinen, die leistungsstärker sind, als die Riechchampions der Tierwelt.

2026 05 27 TUD Office Nano Wissenschaftsausstellung Web 189Foto: © Crispin-Iven Mokry
2026 05 27 TUD Office Nano Wissenschaftsausstellung Web 186Foto: © Crispin-Iven Mokry

Die interaktive Wissenschaftsausstellung

Die interaktive Wissenschaftsausstellung »Die Zukunft des Riechens – Von der Nase zu riechenden Maschinen« baut auf dem einzigartigen Verbundvorhaben auf. Sie macht die Forschung der drei mitteldeutschen Spitzenforschungseinrichtungen zum ersten Mal einer breiten Öffentlichkeit sichtbar und erlebbar. Sie vermittelt Wissen anhand von interaktiven Hands-on-Objekten, Versuchsmodellen, Medien- und Software-Installationen. Gezeigt werden Exponate zu den Themen Medizin, Biologie, Chemie, Psychologie, Geschichte, Nanotechnologie und Materialwissenschaft. 

Die Ausstellung führt durch drei Themenbereiche:

• Portal 1 – Die biologische Nase
• Portal 2 – Der Kosmos der Gerüche
• Portal 3 – Die elektronische Nase

In jedem Portal finden sich Video-Interviews mit jungen Wissenschaftlerinnen und den international führenden Expert:innen der mitteldeutschen Spitzenforschungseinrichtungen.

KI generiert: Das Bild zeigt eine Gruppe von Menschen, die sich ein Display mit technischen Geräten in einem modernen Ausstellungsraum ansehen. Sie scheinen interessiert und diskutieren möglicherweise über das Gezeigte.Foto: © Crispin-Iven Mokry

Die Ausstellung ist im Schaufenster der Forschung in den Technischen Sammlungen im Auftrag der TU Dresden entstanden. Finanziert ist sie durch die VolkswagenStiftung aus dem Programm »Zusätzliche Mittel für Wissenschaftskommunikation«.

Gestaltet wurde die Ausstellung von Paul Bauer, Interaktive Medien Potsdam, Studio Klarheit Filmproduktion Dresden, Jörg-Peter Bauer, Detlef Schweiger, Henry Puchert und Tobias Ehlich.

www.interaktivemedien.com
www.studioklarheit.de
perceptronics.science
henrypuchert.de
schweigwerk.de

Text: © Paul Bauer – Interaktive Medien GbR, Fotos: © TU Dresden, Crispin-Iven Mokry

Partner & Förderer

KI generiert: Das Bild zeigt das Logo der Technischen Universität Dresden mit einem grafischen Element links und dem Schriftzug "Technische Universität Dresden" in Blau. Es stellt das offizielle Logo der Universität dar.
KI generiert: Das Bild zeigt das Logo der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Es besteht aus einem runden Siegel und dem Schriftzug der Universität.
KI generiert: Das Bild zeigt das Logo der VolkswagenStiftung, bestehend aus mehreren blauen Punkten in verschiedenen Größen und dem Schriftzug "VolkswagenStiftung".
KI generiert: Das Bild zeigt das Logo des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden, einschließlich eines Porträts von Carl Gustav Carus und dem Schriftzug "DIE DRESDNER".
KI generiert: Das Bild zeigt das Logo von "Interaktive Medien", einem Studio für Edutainment und Content-Marketing. Der Text ist in einer klaren, modernen Schriftart dargestellt.
KI generiert: Das Bild zeigt das Logo von "SKF Studio Klarheit Filmproduktion" in weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund. Es handelt sich um die Darstellung eines Filmunternehmens oder einer Filmproduktionsfirma.
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KI generiert: Das Bild zeigt das Logo der VolkswagenStiftung, bestehend aus mehreren blauen Punkten in verschiedenen Größen und dem Schriftzug "VolkswagenStiftung".
KI generiert: Das Bild zeigt das Logo des Universitätsklinikums Carl Gustav Carus in Dresden, einschließlich eines Porträts von Carl Gustav Carus und dem Schriftzug "DIE DRESDNER".
KI generiert: Das Bild zeigt das Logo von "Interaktive Medien", einem Studio für Edutainment und Content-Marketing. Der Text ist in einer klaren, modernen Schriftart dargestellt.
KI generiert: Das Bild zeigt das Logo von "SKF Studio Klarheit Filmproduktion" in weißer Schrift auf schwarzem Hintergrund. Es handelt sich um die Darstellung eines Filmunternehmens oder einer Filmproduktionsfirma.