Der Kameramann, Regisseur und Sammler Ernst Hirsch hat das visuelle Gedächtnis der Stadt Dresden geprägt wie kaum ein anderer. Über mehr als sieben Jahrzehnte hat Hirsch einen einzigartigen Schatz an Dokumentarfilmen aus der Zeit von 1903 bis in die 2000er Jahre zusammengetragen. In diesem Jahr feiert Ernst Hirsch seinen 90. Geburtstag und die Technischen Sammlungen widmen seinem Lebenswerk eine große Sonderausstellung.
Neben Bildern vom Alten Dresden, von Zerstörung und Wiederaufbau gewähren die Filme erstaunliche Einblicke in das Alltagsleben der Stadt und auf die Anfänge des Amateurfilms. Zum ersten Mal gezeigt werden Aufnahmen von Gesprächen mit ehemals Dresdner Jüdinnen und Juden, die Hirsch 1997 in Israel geführt hat.

